Orthopädische Facharztpraxis
Dr. med Dirk Staskiewicz
Gesundheitszentrum Mönchengladbach

Was ist eine Knochendichtemessung? 

Die Beschaffenheit des Knochenkalkmineralgehalts (auch Knochendichte genannt) ist die Grundlage jeder Osteoporose-Diagnostik und kann mittels verschiedener Untersuchungsmethoden bestimmt werden. In unserer Praxis kommt das sogenannte DEXA Verfahren zum Einsatz.

Was ist DEXA?

Dexa (Dual-energy X-Ray-Absorptiometrie) ist das, am weitesten verbreitete und zudem einzige von der World Health Organisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft Osteologie (DGO) als Referenzmethode anerkannte Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte.

Das Verfahren besitzt eine hohe Aussagekraft, bedarf lediglich geringer Dosen ionisierender Strahlen und gilt als sogenannter Goldstandard. Die Knochendichtemessung gibt Auskunft über die Struktur und Festigkeit des Knochens.

Auswertung DEXA

Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird anhand des T-Wertes angegeben. Der T-Wert bezeichnet die Differenz des gemessenen Patientenwertes zum Mittelwert gesunder junger Erwachsener in Standardabweichungen. Liegt der T-Wert bis zu einer Standardabweichung unter dem Wert junger Erwachsener, so handelt es sich um einen Normalbefund. Ist der T-Wert in einem Bereich von -1 bis -2,5 Standardabweichungen, handelt es sich um eine Verminderung des Knochenmineralgehalts (Osteopenie), während bei Patienten mit einem Knochenmineralgehalt von weniger als -2,5 Standardabweichungen eine Osteoporose vorliegt. 

Die Einteilung der Osteoporose erfolgt nach den Messergebnissen der DEXA-Untersuchung (siehe Tabelle).


Normalbefund (Präventionsbereich)
T-Wert > -1     

Osteopenie (Präventionsbereich)
T-Wert -1 bis -2,5

Osteoporose (Therapiebereich)
< -2,5